Archive for the ‘Sandmann’ Category

Mr. Sandman, gimme a dreeeam…

Oder Sand in den Schuhen von Hawaiiiii :roll:

Nein, nicht ganz, wenn überhaupt dann Sand vom Strand bei San Diego. Aber bestimmt kennen Sie diesen alten Klassiker von Bata Illic gar nicht mehr, heute hat man wie am Anfang erwähnt ganz andere Ohrwürmer (mann waren das jetzt viele Links!). Deutschland ist nach den beiden Tagen im CLS 63 AMG noch weit weg, sogar Los Angeles liegt noch am Ende eines geplanten Charterflugs ab San Diego. Immerhin ist hier nicht viel los, Alex und ich sind trotz erneut verpeiltem Ziel im Navi am richtigen Terminal angekommen und geben nun noch gemeinsam mit den anderen ein paar Dollar im Nippes-Shop des Flughafens aus. Und dann kommt wieder einmal die Sicherheitskontrolle…

“Sir, would you open your suitcase please?”

Das tapfere, kleine Flughäfchen wirkt ein bisschen wie ein Tante-Emma-Laden mit Nacktscanner. Natürlich öffne ich gern meinen Koffer und frage nach dem Grund. Die Dame zeigt mir das Röntgenbild, auf dem eine undefinierbare Masse über zwei Drähte mit zwei kleinen Flaschen verbunden ist. Binnen Millisekunden entscheide ich mich gegen jeglichen ironischen Kommentar (die Sache mit der Länge des Hebels, Sie kennen das…) und erkläre unterwürfig, dass ich einem Freund eine Tüte Sand mitbringen will. “Sand…?” Ja, Sand. Sand vom Pazifik, das findet man in Deutschland ganz toll…! Ich muss mit frei sichtbaren Händen neben dem Laufband stehen bleiben, während der Sprengstoffexperte gemeinsam mit dem Drogenbeauftragten mein Plastiktütchen mit einer Art YPS Fingerabdruckpulver abwedelt. Als man sich einig ist, dass ich damit weder high werden noch jemandem den Djihad erklären kann lässt man mich kopfschüttelnd passieren. Sand.

In Los Angeles hat unser kleines Reisegrüppchen relativ viel Zeit, und so begeben wir uns in den futuristisch anmutenden Bau des Encounter Restaurants. Gerade erst wiedereröffnet, bietet das Ufo dem hungrigen Zeitreisenden in James-Bond-Atmosphäre einen stylischen Blick auf bei der Landung havarierende Großraumflugzeuge.

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Und wieder notiere ist verschiedene Definitionen des gleichen Subjekts.

Wenn ich bei dem Schnellrestaurant mit den goldenen Bögen (warum haben DIE eigentlich diesen Bau hier nicht gemietet, das passt doch gut) einen Burger order, bekomme ich ein Gummibrötchen, Analogfleisch und eine einsame Scheibe Ersatzgurke. Hinterher bin ich hungriger als vorher und habe das Bedürfnis, griechisch essen zu gehen. In diesem Restaurant ist das ein wenig anders, der Burger mit Jalapenos passt zusammen mit den Fritten und dem Salat kaum auf den großen Teller :-) Hier bin ich Mann, hier darf ich’s sein. Und derart nachhaltig befüllt ...

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Mr. SANDman, gimme a dreeaaam….

Der etwas andere Airport-Express!

Designo Kashmirweiss Mango. Für mich die Farbe des Sommers 2011. Irgendwie Perlmutt, aber leicht matt und schimmernd. Ein Traum. Alex und ich sind heute ein Team in EINEM Auto und fahren den CLS 63 AMG zum Flughafen San Diego, von wo aus es nach Hause gehen soll. Schon? Ich bin noch nicht so weit. Ich habe gerade mal ein Fragment dieses schönen Landes gesehen und vielleicht die Hälfte der zu erlebenden Erlebnisse mit diesem Auto gehabt. Wenigstens geht der Weg zum Flieger direkt am Pazifik entlang, und ich soll doch noch ein bisschen Sand für den Andinho mitbringen. Reden wir drüber. Und über Beschleunigungswerte aus der Perspektive eines Liegesitzes :-D

Mein letztes Frühstück in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Erstmal. Frühstück geht ganz gut, in Deutschland ist es jetzt 17.00 Uhr am Nachmittag, da bekommt man doch einen “Smoothie”, ein bisschen Salami und ein Croissant runtergewürgt. Krabbeneier und Würstchen gehen immer noch nicht, also lehne ich die freundlichen Angebote des Küchenchefs dankend ab. Und immer die gleichen frühen Vögel, die hier mit mir die Würmer fangen. Herr Graf von Bassewitz hat sich mit seiner Zeitung bereits entfernt (und mir freien Blick auf den Spiegel gelassen), Herr Eichler beehrt mich noch auf einen weiteren Kaffee. Wir führen Gespräche über “seinen” Motor, den ich gleich noch ein paar Meilen fahren darf. Die Sachen sind gepackt, die Pressemappen abgeheftet, die Pinienzapfen stichsicher eingetütet – es fehlt nur noch der Sand. Den fahren wir jetzt holen.

Und schon wieder ist Weihnachten. Nein, entschuldigung, Ostern. Blau? Nochmal Schwarz? Oder besagtes Designo Kashmirweiss Mango? Die Roten sind schon wieder weg, vergeben an die Journalisten, die noch bis zum Nachmittag bleiben. Immer wollen alle die Roten! Tja – nehme ich doch den Weißen. Wow. Was für ein Weiß. Dieses Weiß!!! Ich streichel über die matte Oberfläche, er glänzt wie eine Perle im Sonnenaufgang. Geigen, bitte. Damit mein halbfinnisches Fräulein Altona mit Stoffschweinen danach werfen kann :roll: Ich setze mich in das Auto und fühle mich schon ein bisschen wie zu Hause. Haptische Heimat. Ich gewöhne mich an ihn. Sicher bekomme ich in Deutschland einen eigenen für 10 Jahre, ein Langzeittest, oder so ;-)

Doch halt, nicht wegfahren, zunächst möchte ich noch ein angefragtes, technisches Detail klären, welches nicht im Vorfeld dem Internet zu entnehmen war. Die lichte Höhe der Durchreiche, wenn man den Rücksitz umklappt (ja, das geht, und das geht sogar links und rechts getrennt!). Ein ...

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Desert Rose of California

Wenn es um den CLS AMG herum karg, aber nicht öde wird.

Der Nachmittag dieses eindrucksvollen Samstags schickt sich an, von unseren Uhren Besitz zu ergreifen. Nach dem ergreifenden Erstkontakt heute Morgen und den spektakulären Ereignissen des späten Vormittags soll jetzt ein bisschen Ruhe einkehren. Theoretisch. Der Rückweg wird Alex und mich über die Gipfel der Laguna Mountains entlang der Grenze zu Mexico zurück nach San Diego Downtown führen. Wo es Steak geben soll. Wir haben schon viele Bilder und Videos im Kasten, da können wir uns ja eigentlich mal voll auf das Auto konzentrieren. Möchte man meinen. Manchmal macht man die Rechnung ohne den Wirt, und warum soll nach so einem schrägen Vormittag auf einmal alles unspektakulär laufen? Ha.

Stellen Sie sich vor allem auf Fotos ein :-)

Der köstliche, warme Apfelkuchen mit Zimteis und Kaffee aus der letzten Geschichte rumpelt müdemachend in meinem Magen herum. Die freche Sonne scheint in diesen verdutzten Januartag hinein, als wisse sie genau was sie tut. Und das Navi hat angeblich die zweite Etappe des heutigen Tages schon einprogrammiert. Während die AMG Mitarbeiter noch immer fleißig wie Bienen mit Microfasertüchern die letzten Staubteilchen vom tiefschwarzen Lack polieren (ich fühle mich wie Schumacher beim Boxenstopp), wundere ich mich ein ganz kleines bisschen über die Entfernung von hier nach San Diego. 120 Meilen? Das sieht im Roadbook aber weniger aus. Na, ich habe ja noch den Alex vor mir, wir werden das schon finden. Motor gestartet… *BROOOAAAMMMMM* und schon ist es auch wieder vorbei mit der Müdigkeit. Es würde mich nicht wundern, wenn eines

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Welcome to the Pleasure Dome

Wenn Herzen in die Hose rutschen.

Ich kann mich nicht satt sehen! Trotz Jet Lag und ungewöhnlichem Kaffee (was bisher geschah) freue ich mich über jedes Detail dieser Landschaft und fühle mich wie in einem klassischen Roadmovie… und der soll noch den ganzen Tag gehen. :mrgreen: Zur Erinnerung – wir befinden uns im Hinterland von San Diego, Kalifornien und fahren den noch nicht erhältlichen Mercedes CLS 63 AMG. Der Alex und ich und noch ein paar andere Lifestyler (äh… ich bin Blogger). Jetzt geht es rauf in die Berge, und genau so wie es mir nicht vergönnt ist, problemlos mit Flugzeugen zu reisen darf ich wohl heute auch nicht ganz sorgenfrei Videos und Fotos machen. Irgendwas ist ja immer. Protokoll der Etappe rauf zum Apfelkuchen…

Hey Sandmann, immer schön dran denken: Speed Limit einhalten und nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen, die Polizei hier ist nicht sehr hunorvoll!”

Das mit dem Gesetz, dachte ich bei Tobias’ Ansprache heute morgen noch, sollte mir nicht so schwer fallen. Ich bin ja ein ganz lieber Kerl. Das Speed Limit einhalten ist mit diesem Auto schon schwieriger. In den engen, bergigen Serpentinen geht es sowieso nicht sehr schnell, aber auf diesen klassisch geradeaus laufenden Highways und den 4-Spurigen Freeways ist der Wagen schneller auf 90 Meilen als ich es mitbekomme. Also Konzentration. Aus San Diego sind wir schon einmal raus, die ersten Bilder sind im Kasten und vor uns liegt die weite Hochebene vor den Bergen, in denen sich unser Mittagsziel befindet:

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CLS 63 AMG – aber erstmal muss ich da HIN…

AMG Auftakt. Sandmanns erste schräge Interkontinantalerfahrung.

Ich muss mich vorweg einmal outen. “Wie, du bist das allererste mal in den Staaten?” – Sebastian Graf von Bassewitz (stellvertretender Chefredakteur der BUNTE). “Du gewöhnst dich in zwei Tagen sowieso nicht an die Zeitverschiebung…” Friedrich Eichler (Leiter der Motorenentwicklung bei AMG). Und ein paar wohl gemeinte Ratschläge von Tobias Müller und Kristina Mainka (Lifestyle Communications bei Daimler) in Sachen “wie ich mich hier verhalten sollte“. Sie haben richtig gehört. Ich bin noch nie über den Atlantik geflogen, anders als die meisten anderen Anwesenden in San Diego, Californien. Hier her haben Mercedes Benzund AMG geladen, um ein Grüppchen von 18 Bloggern und Journalisten für einen vollen Tag den neuen CLS 63 AMG fahren zu lassen. Aber San Diego ist noch weit. Ha! Ich wäre ja nicht der Sandmann, wenn mann mich dieses mal einfach so von A nach B fliegen lassen würde (schauen Sie mal hier und hier). Das 10.000 Kilometer-Protokoll…

Hamburg, fast schon mein Heimathafen.

Hier ist noch alles gut. Ich habe die Telefonnummern von Tobias und Kristina dabei, falls bis Frankfurt Fragen aufkommen. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch für unwahrscheinlich halte. Da soll ab 9.20 Uhr boarding sein, ich fliege in Hamburg schon um 8.00 Uhr morgens los, da habe ich immerhin ein kleines Zeitfensterchen. Das brauche man wohl, denn der Flughafen in Frankfurt, so erzählt man sich, sei groß. Am Schalter erhalte ich auch schon die Lufthansa Tickets bis Los Angeles, ab dort soll

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Väterchen Frust

Wenn ich Schnee seh… ach egal.

Es passiert nicht viel zwischen den Tagen hier in Kiel, das ist auch nach dem ganzen geflügelvertilgenden Weihnachtstrubel ganz okay. Leider passiert auch nicht viel bei Petrus und Frau Holle, ich weiß auch nicht, sind die vielleicht zusammen in einer einsamen Berghütte bei Jagertee und Saunaaufgüssen versackt und haben uns und das vorherrschende Wetter vergessen? Die Schlingel? Mich beuteln die Déja Vu’s, es schneit und schneit und friert und friert und es hört einfach nicht mehr auf damit. So wie im vergangenen Jahr. Lästig, wie ich finde, und auf vielen Ebenen langsam echt nervtötend. Ich habe Ihnen mal ein paar vorsilvesterliche Impressionen der hiesigen weißen Macht (und Pracht) zusammengestellt.

Aber die Kinder, ihre Augen leuchten so…

Na klar tun sie das, die müssen ja auch nicht jeden, JEEEDEEEN Morgen aufs Neue den Schneeschieber rausholen und den kalten, pulverigen Mist von den Wegen schippen. Als wenn die Tage wegen der Dunkelheit nicht schon kurz genug wären, geht auch dafür ein nennenswerter Zeitanteil drauf! Und es kommt immer mehr oben drauf! Murmeltiertag!

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Klar ist Quattro toll, das Driften im festgefahrenen Schnee mit durchdrehenden Hinterrädern macht einen Heidenspaß, ich komme überall heil an, durch und (Read more...)

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Da unten bei den Engelchen

Das war dann also 2010…

Um mich herum tobt das fünfundzwanzigste Schneetief, wie heißt das jetzt eigentlich? Quanna, Ronja, Scarlett… und es hört nicht auf. Non Stop Schnee bis 2014, der kälteste Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen, egal, morgen ist es endlich so weit und ich werde langsam ein bisschen schmusig. Nicht, dass schon alles vorbereitet sei, hahahaaaaa, weit gefehlt! Zurücklehnen ist noch lange nicht. In meinem Wohnzimmer stapeln sich weggerückte Möbel, weil ich heute noch ein Sofa (heute???) geliefert bekomme, der Tannenbaum steht draußen, noch vernetzt, irgendwo unter einer geduldigen Schneewehe von Scarlett, ich muss noch einkaufen und volltanken und ich habe noch nicht ein einziges Geschenk verpackt. Und ich soll noch ein Auto angucken. Und ich kann keine Schokolade mehr sehen. Und bestimmt fällt mir noch viel viel mehr ein.

Irgendwas ist ja immer.

Vermutlich ist das schon das zweiundvierzigste mal, dass ich einen Blog mit diesem Satz weiterführe. Aber irgendwas war in diesem Jahr tatsächlich immer. Na und? Vielleicht ist es auch nur Jammern auf hohem Niveau, trotzdem dürfen einige Dinge im kommenden Jahr gern anders laufen. Auf Facebook und Twitter überschlagen sie sich alle, was das für ein SUPER Jahr war, das beste seit (Read more...)

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Wenn Murphy dich am Boden lässt…

Wie ich einmal fast eine A-Klasse E-Cell gefahren habe

Sie kennen den Herren Murphy vielleicht. Er hat 1949 ein paar Abhandlungen mit hohem Wahrheitsgehalt über die Dinge verfasst, die einem immer genau dann passieren, wenn man sie eigentlich nicht gebrauchen kann. Fliegern scheint so etwas recht häufig zu passieren, ich erinnere mich an eine Aschewolke, als ich nach Sizilien flog und einen Streik des Kabinenpersonals von BA, als ich erstmalig in meinem Leben nach London wollte. Jetzt möchte ich von Berlin über München ins spanische Valencia. Mercedes Benz hat 20 Blogger eingeladen, den neuen E-Cell zu fahren. Die Sterne stehen gut, die Vorfreude ist maximal – und ich werde wieder einmal über die Vorteile des selbstbestimmten Individualverkehrs aufgeklärt.

Blöd ist, im 5.00 Uhr morgens an einem Samstag aufzustehen.

Aber das habe ich nicht anders gewollt, ich hätte auch vor Jahren meinen Wohnsitz nach München verlegen können, von wo aus heute um 10.00 Uhr der Charterflieger nach Valencia starten soll. Dann wäre meine Anreise kürzer. Ich als Kieler will aber nicht nach München, nach Hamburg (von wo aus man schön hätte nach München fliegen können) diesmal auch nicht, ich bin seit gestern Abend in Berlin. Um wenigstens einen kleinen Teil des Plans umsetzen zu können, den mir die kurzfristige Einladung in das zu testende Elektromobil durchkreuzt hatte. Und hier stehe ich jetzt, auf dem Flughafen Tegel, langsam erwachend. Habe ich dem Taxifahrer eigentlich Trinkgeld gegeben? Ich schlafe quasi noch…

Schön sind Fensterplätze. Kurz bevor mein privater Kaffeekonsum die Fahrtkosten zu übersteigen droht, hebt sich der Vogel in den Himmel über Berlin. Ich bin immer und immer wieder begeistert, klatsche lachend in die Hände wie ein Kind und schaue auf die weihnachtlich beleuchtete Hauptstadt hinab, wo unter einem zartroten Streifen am Horizont ein wundervoller Mensch noch schläft und gar nicht so recht weiß, was aus dem sandmannfreien Tag so werden soll. Ich selbst wiederum weiß noch nicht so recht, was mich in Südeuropa erwartet. Wenigstens bin ich jetzt wach, es ist schön warm hier und ich kann meine Beine ein wenig strecken.

Blöd ist, an einem Samstag alleine zu frühstücken, so etwas ist in den menschlichen Genen mit negativen Emotionen programmiert worden, da hilft auch der leckerste Kaffee nichts. Aber ich will mal nicht zu viel jammern, als ich das letzte mal so früh aus Berlin raus musste wartete auf mich ein langer Arbeitstag mit EDV-Schulungen. Heute warten auf mich nette Menschen und Elektroautos aus Stuttgart. Ich mache mich mit dem Rahmenprogramm und den Workshops vertraut und lese im Focus noch ein bisschen was über den Klimawandel, und dass er so schlecht gar nicht sei. Klimawandel. Wie mag es wohl meinem Audi V8 gehen, der in der Nähe des Bahnhofs Hamburg Altona friert?

Schön ist, in München auf viele supernette und freakige Blogger und Bloggerinnen zu treffen. Die allesamt mit mir gemeinsam in diesen Charterflieger steigen möchten und sich rege über dies und das im WWW austauschen, während sie weiter ungehemmt Kaffee in sich hereinlaufen lassen und an Croissants und Schnittchenvariationen nagen. Adressen und Webseiten sind schnell ausgetauscht, gemeinsame Interessen sind in dieser jungen, wilden Community vermutlich wesentlich ausgeprägter als bei Printredakteuren und Autoren. Man mag sich. Erstaunlich schnell. Mercedes Benz kümmert sich professionell um alle Fragen und Belange und zeigt sich auch verantwortlich für die beiden nur mäßig gut gelaunten Menschen, die um 9.30 Uhr vor die auf den Flieger wartende Menge treten…

Blöd ist, wenn ausgerechnet die Spanier sich zu einem wilden Streik entscheiden, die heute verkehrslogistisch alles in der Hand haben. Die Fluglotsen. Über Valencia geht nichts mehr, das Militär hat die Kontrolle übernommen und Millionen von Reisenden in und um Spanien stehen vor oder in einem komplett geschlossenen Luftraum. Mindestens bis heute Abend um 19.00 Uhr. Da auch der morgige Tag vornehmlich von der Rückreise geprägt wäre, ist ein wenn überhaupt mögliches Zeitfenster für die geplanten Workshops viel zu klein. Ach verdammt! Und jetzt? Nach einem gemeinsamen Gespräch sind wir uns alle einig, dass wegen der unklaren Situation das heute alles hier keinen Sinn mehr macht. Und dass wir es mit genau den gleichen Leuten im Frühling nachholen werden! “Herr Sandmann, wollen Sie nun zurück direkt nach Hamburg oder nach Berlin fliegen…?” Na, was für eine Frage…

Schön ist, wenn trotz der Enttäuschung über die Absage eines interessanten Autowochenendes eine Alternative ansteht… “Süße, bist du wach? Kaufst du noch ein? Was machen wir denn heute noch…?” Sie lacht und hat nicht damit gerechnet, dass unser Wochenende doch noch wie von langer Hand geplant stattfinden könnte. Ich war halt kurz in München frühstücken und ein paar Blogger kennen lernen. Und da bin ich schon wieder :-D Und auch, wenn ich statt an einem Palmenstrand gegenüber der afrikanischen Küste heute “nur” über den weihnachtlich beleuchteten Ku’Damm bummel, möchte ich mich ganz herzlich bei Daimler Communications für die höchst professionelle Abwicklung des gesamten Tages bedanken. Für Murphys Gesetze gibt es noch keine Versicherung, und aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich hoffe, wir alle sehen uns spätestens im Frühling in Stuttgart…?

Sandmann

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Blöd ist, im 5.00 Uhr morgens an einem Samstag aufzustehen.

Aber das habe ich nicht anders gewollt, ich hätte auch vor Jahren meinen Wohnsitz nach München verlegen können, von wo aus heute um 10.00 Uhr der Charterflieger nach Valencia starten soll. Dann wäre meine Anreise kürzer. Ich als Kieler will aber nicht nach München, nach Hamburg (von wo aus man schön hätte nach München fliegen können) diesmal auch nicht, ich bin seit gestern Abend in Berlin. Um wenigstens einen kleinen (Read more...)

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E-Cell? Das kommt mir spanisch vor!

Sandmann soll Elektroautos fahren! :-)

Ja. Sie haben richtig gelesen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an Mike Horn und die Blue-Tech Präsentationen im Rahmen einer Schiffstaufe in Monte Carlo? Ich habe viel gelernt und mit dem Prinzen Muscheln gegessen. Mercedes Benz lud fürAutobild.de damals den Fahrer dieses dicken, durstigen Audi V8 ein, und das machen sie nun erneut. Auf dem TecDay E-Drive wird einer Gruppe Bloggern die Gelegenheit geboten, die neue A-Klasse E-Cell zu fahren! Ich bin einer davon und werde vor Ort vermutlich den Saurier unter den Anwesenden mimen. Elektro? Ich? Auch die Erkenntnisse eines abgeschlossenen Staatsexamens in Physik haben mich nicht davon abgehalten, 10 Jahre lang mit einem 4.2 Liter großen V8 stinkendes Mineralöl in rauhen Mengen zu verbrennen… Holt mich jetzt die Zukunft ein? Komme ich in die Hölle?

Vielleicht.

Aber bevor mich die Zukunft einholt, muss ich ihr erst einmal ein bisschen entgegen kommen. Hier geht ja momentan nichts, in Kiel liegt über einen halben Meter Schnee! Also bewege ich mich morgen auf einen Glühwein nach Berlin, um am Samstag früh von dort nach München zu fliegen. Vorsicht. Keine falschen Schlüsse, Mercedes sitzt noch immer in Stuttgart. Von München fliegt uns Blogger ein Charter nach – Valencia. Das ist in Spanien, mit Blick auf Afrika. Liegt da etwa auch Schnee? Nein, da sind immerhin 6 Grad heute Abend. Auf dem Testgelände erwarten mich drei frostfreie Workshops zu den Themen SounddesignFahrzeugpalette und Testfahrten. Okay! Der wohl offensichtlichste Fortschrittsverweigerer unter euch ist bereit, Neues zu erfahren. Was Daimler baut kann so schlecht nicht sein, ich bin aufrichtig neugierig!

Wenn ich heute Nacht nicht noch völlig einschneie, werden Sie am Montag Abend hier den ausführlichen Bericht lesen, kurz darauf auch direkt auf Autobild.de! Stromern wir unvoreingenommen los. Da bin ich hier im neuen Blog ja in guter Gesellschaft ;-)

Sandmann

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