Archive for the ‘Greenmotorsblog’ Category

Elektroautos – Parkscheinautomat als Ladesäule

Am Montag (06.12.2010) wurden in Frankfurt am Main drei neue Parkschein-Automaten mit Ladefunktion für Elektroautos eingeweiht. Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) nahm dabei mit Repräsentanten der Mainova AG einen der drei in Deutschland (noch) einzigartigen Geräte in Betrieb.

Im Besonderen ist zu erwähnen, dass bei diesem Stromangebot keine Voranmeldung oder Vertragsbindung bei einem Energieanbieter nötig ist. Strom tanken an den Anlagen kostet einen Euro pro Stunde plus die normal anfallenden Parkgebühren. Je Stunde Parkzeit können dabei dann 3,5 Kilowattstunden (kWh) Ökostrom getankt werden.

Frankfurt ist Teil der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main und damit eine der acht vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Modellprojekte in Deutschland.

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Hybridautos – Alter Schwede! Volvo V60 Diesel-Plug-In-Hybrid

Der schwedische PKW-Hersteller Volvo wird 2012 eine Variante des Mittelklasse-Kombis Volvo V60 mit Diesel-Plug-In Hybrid auf den Markt bringen.

An Leistung und Platz dürfte es dem Business-Kombi nicht mangeln. Der Antrieb des Hybridautos besteht aus einem 150 KW / 205 PS starken 2,4 Liter Dieselmotor, der die Vorderachse antreibt und einem Elektromotor mit 58 KW / 75 PS Leistung, der die Hinterachse antreibt. Zusammen ergibt das eine Systemleistung von 202 KW / 275 PS. Damit lässt sich nach Angaben des Herstellers ein Durchschnittsverbrauch von 1,9 Litern Diesel erreichen.

Der Vortrieb kann damit im reinen Dieselbetrieb entweder über die Vorderachse, im reinen Elektrobetrieb über die Hinterachse oder im Allradbetrieb über beide Achsen erfolgen. Für Erstaunen sorgt vor allem aber die Reichweite im reinen Elektrobetrieb: bis zu 50 Kilometer können mit dem per Steckdose getankten Strom zurückgelegt werden. Mitbewerber aus Japan und Deutschland bringen es aktuell auf nur 20 Kilometer.

Volvo spricht von einem Grundpreis, der um einen niedrigen vierstelligen Betrag über dem eines konventionell angetriebenen D5 Modell liegen wird. Zunächst soll der V60 Hybrid allerdings nur als Leasingfahrzeug erhältlich sein.

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Hybridautos – Premiere: Audi A6 Hybrid

Audi, der zu VW gehörende Autobauer aus Ingolstadt, hat nach sechs Jahren Bauzeit den Nachfolger des aktuellen Audi A6 präsentiert, der auch als Hybridversion gebaut werden soll.

Schön ist er geworden. Sportlich und doch elegant. Stattlich aber nicht klobig. Traditionsbewusst aber nicht altmodisch. Und innovativ. Der neue Audi A6 kann mit vielem aufwarten was den Geschäftsmann von heute begeistern dürfte: neues MultiMedia Interface (MMI), Head-up-Display, Radar-basierten Abstandsregler, etc. Für uns jedoch viel wesentlicher ist der Fortschritt in der Antriebstechnologie. So ist zum Beispiel jeder Motor mit einem Start-Stopp-System (Micro-Hybrid) sowie einem Rekuperationssystem ausgerüstet.

Zudem wird der neue Businessliner als A6 Hybrid erhältlich sein – allerdings wohl erst ab 2012. Die Systemleistung soll 180 KW / 245 PS betragen. 211 PS werden dabei von einem Zweiliter-Vierzylinder TFSI geliefert, 33 KW / 45 PS vom Elektromotor. Die elektrische Energie wird in Lithium-Ionen-Zellen gespeichert, die im Kofferraum verbaut werden. Rein elektrisch wird der Audi A6 Hybrid bis zu 100 Km/h schnell fahren können, führe man den Audi bei konstant 60 Km/h, so wäre eine Reichweite von bis zu drei Kilometern möglich. Von null auf einhundert soll das Hybridauto in 7,3 Sekunden beschleunigen.

Der Durchschnittsverbrauch soll bei 6,2 Litern Benzin liegen, was einem CO2-Ausstoß von 142 g/Km entspräche.

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Politik – 4 Mrd Euro Fördergelder für Elektromobilität bis 2013 notwendig

Laut dem Zwischenbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität, einem Zusammenschluss von Vertretern aus der Automobil-, Energie- und Zulieferindustrie, sind 4 Milliarden Euro zur Förderung der Elektromobilität bis 2013 notwendig um den internationalen Anschluss nicht zu verlieren.

Einige Mitglieder des Plenums aus der Wirtschaft sehen in der Startphase die Einführung von einer Kaufprämie für Elektroautos für unumgänglich. Zum Einen um das Ziel von einer Million Elektroautos im Jahr 2020 überhaupt erreichen zu können, zum Anderen da die Anschaffungs- und Unterhaltskosten mittelfristig deutlich über denen herkömmlicher Fahrzeuge liegen dürften.

Gegen diesen Gedanken wehrt sich die Politik bislang, sei doch erst letztes Jahr die Abwrackprämie ausgelaufen. Ein weiteres Programm um nun den Kaufanreiz für E-Autos zu stimulieren, sei deshalb aktuell nicht machbar.

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Automobilindustrie – VDA fordert finanzielle Hilfe für Batteriefabriken

Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, fordert staatliche Unterstützung für Batteriefabriken von der Bundesregierung. Durch diese Maßnahme soll der Vorsprung anderer Nationen im Rennen um die Elektromobilität wieder wettgemacht werden.

“Für die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland ist eine weltweit wettbewerbsfähige Batterie- und Zellproduktion entscheidend”, sagte Wissmann dem Handelsblatt (25. November 2010). “Dazu ist eine intelligente Förderkulisse von Forschung, Entwicklung und Industrialisierung – auch von Pilotfertigungsanlagen – genauso wichtig wie die Stärkung der universitären Landschaft in der Elektrochemie”, so Wissmann weiter. Nötig seien “mehr als eine Batteriefabrik”, um den Rückstand zu China und Japan aufzuholen und “führend zu werden” zitiert das Handelblatt Matthias Wissmann.

Die Bundesregierung sieht weiterhin nicht vor, die Elektromobilität in Form von Subventionen oder Kaufanreizen direkt zu fördern. Schwerpunkt der finanziellen Unterstützung findet man daher auch in Zukunft eher in den Bereichen Forschung und Entwicklung.

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Übernahmegerüchte – Toyota an Tesla interessiert?

Schenkt man aktuellen Medienberichten Glauben, so prüft der japanische Toyota Konzern aktuell die Übernahme von Tesla Motors. Der kleine Elektroautopionier aus den USA, der mit dem Tesla Roadster für Furore sorgte, könnte bereits kommendes Jahr von Toyota übernommen werden.

Damit könnte Toyota mit einem Schlag eine Sparte für Elektroautos aufmachen. Denn bislang ist Toyota lediglich für seine Marktführerschaft im Hybridauto-Bereich bekannt. Schon seit einiger Zeit ist eine Beteiligung Toyotas bei Tesla bekannt, bei der Toyota sich mit 50 Millionen US-Dollar an Tesla Motors beteiligte und dem Elektroautohersteller ein kalifornisches Werk zum Vorzugspreis verkaufte. Zudem liefert Tesla den Antrieb und die Akkus für den RAV4 EV, dem Elektro-SUV von Toyota.

Diese strategische Partnerschaft hat beim Daimler Konzern, der mit 6% an Tesla beteiligt ist, Mitte dieses Jahres schon für Erstaunen gesorgt. Wie werden die Stuttgarter wohl auf diese aktuellen Neuigkeiten reagieren??

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